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Projekt zum Aufbau einer Struktur für den .........

Verantwortlicher Autor: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg St. Augustin, 18.07.2019, 11:30 Uhr
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St. Augustin [ENA] Projekt zum Aufbau einer Struktur für den Technologietransfer. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist während der nächsten drei Jahre (bis Ende 2022) europäischer Konsortialpartner für das Projekt BITTCOIN-JO. Finanziert wird das Projekt mit 70.000 Euro im Programm Erasmus+. Jordanische Partner sind die Yarmouk-Universität (Projektleitung) in Idris sowie die German-Jordan University (GJU) in Amman, dazu sechs

weitere Partner in Jordanien und drei weitere in Europa. BITTCOIN-JO - Building Innovation infrastructure via Technology Transfer offices COnducted IN JOrdanian Higher Education Institutions - möchte nach besten europäischen Vorbildern auf dem Gebiet des Technologietransfers die Möglichkeiten der jordanischen Partner ausloten. Deshalb steht zunächst eine Stärken-Schwächen-Analyse am Anfang, um daraus ein Modell für jordanische Hochschulen zur Institutionalisierung von Technologietransfer zu entwickeln.

Ziel des Projektes ist es, Technologietransferbüros an den beteiligten Universitäten in Jordanien aufzubauen. Diese sollen Professoren, Beschäftigte und Studierende in den Bereichen Patente/Lizenzen, Entrepreneurship, Aufbau von Unternehmenskooperationen unterstützen. Langfristig soll das Projekt weiteren jordanischen Universitäten als Best-practice-Beispiel dienen. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg punktet als Projektpartner nicht nur durch ihre enge Partnerschaft mit der GJU. Gewichtig sind darüber hinaus insbesondere der BusinessCampus Rhein-Sieg als Start-up-Zentrum, das Gründern hier Räumlichkeiten verschiedener Art, Beratung bis hin zum Coaching bietet, sowie das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT).

Das ZWT organisiert für die H-BRS den Transfer zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen und achtet auf die mögliche wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen. Die jordanischen Projektpartner möchten vergleichbare Strukturen aufbauen, indem etwa Workshops durchgeführt werden, um die Wirkungsweise besser zu verstehen und in geeigneter Weise zu adaptieren.

An der H-BRS sind Prof. Dr. Rainer Herpers vom Fachbereich Informatik und Dr. Udo Scheuer federführend beteiligt. Herpers führt seit vielen Jahren Projekte in Jordanien innerhalb des EU-Programms TEMPUS durch und kennt sich mit den Gegebenheiten des Landes gut aus. Scheuer ist Leiter des ZWT. In dieser Funktion hat er den BusinessCampus maßgeblich aufgebaut und arbeitet unter anderem mit dem Projekt "Campus to World" daran, dem Transfer neue Schubkraft zu verleihen und dem Transfer von außen in die Hochschule hinein mehr Bedeutung zu geben.

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